Parkour, Freerunning, Tricking – Was ist das?

Bei uns dreht sich alles um natürliche Bewegungen, also solche, welche ohne Hilfsmittel funktionieren, für die der menschliche Körper also von Natur aus geschaffen ist.  Einerseits geht es darum, abseits von einschränkenden Regeln spielerisch den Spaß an der Bewegung an sich zu finden. Dabei stößt man aber früher oder später an seine eigenen Grenzen. Mit diesen gilt es dann verantwortungsvoll umzugehen und sie durch ein ganzheitliches Training langsam aber stetig auszubauen.

Dies ist die gemeinsamen Grundidee, welche Parkour, Freerunning und Tricking gemeinsam haben. Tatsächlich fällt es in der Praxis oft schwer, die drei Begriffe klar voneinander zu trennen, weswegen wir dies auch in der Regel vermeiden. Trotzdem möchten wir im folgenen die unterschiedlichen Schwerpunkte der drei Disziplinen hervorheben, um so einen ersten Eindruck zu vermitteln.

Parkour & Freerunning

Bei diesen beiden Disziplinen wird die Umgebung – am liebsten die Stadt – in die eigenen Bewegungen mit eingebaut. Bei Parkour liegt der Fokus auf einer effektiven und eleganten Bewältigung von Hindernissen, u.a. durch Laufen, Springen, Klettern und Rollen. Auf Basis dieser und anderer grundlegender Techniken bewegt  sich der Läufer – der Traceur – zu seinem selbst gewählten Ziel.
Bei Freerunning hingegen steht mehr die Kreativität im Vordergrund. Hierbei werden akrobatische Bewegungen wie Spins und Saltos miteinander zu einem flüssigen Ganzem kombiniert. Stärker als bei Parkour dienen die Bewegungen hier eher dem Selbstzweck statt etwa dem Vorwärtskommen zu dienen.

Tricking

Seinen Ursprung hat Tricking in der Kampfkunst. Statt sich aber auf Techniken zu konzentrieren, welche in einem Kampf sinnvoll sind, dreht sich hierbei alles um die Kunst der akrobatischen Kombination von Kicks, Saltos und Twists. Elemente des Taekwondo und des modernen Wushu fließen mit Bewegungen des Turnens, des Capoeira und des Breakdance in dieser anspruchsvollen Disziplin zusammen. Durch diese Vielfalt sind der eigenen Kreativität beim Training keine Grenzen gesetzt.
Anders als Parkour & Freerunning bezieht Tricking klassischer Weise die Umgebung nicht mit ein. Das Ziel ist die ästhetische Bewegung an sich. Statt Mauern oder Stangen benötigt man lediglich ausreichend Platz und einen geeigneten Boden für das Training.

Fazit

Alle drei Disziplinen zeigen auf ihre jeweils eigene Art, dass jeder durch Ausdauer, Kampfgeist und eine Prise Mut die eigenen Grenzen seiner Bewegung weit überschreiten kann. Wie schon gesagt ist es nicht einfach, strikt zwischen ihnen zu unterscheiden. Daher haben wir den Namen Movement Paderborn gewählt um auszudrücken, dass wir diese drei Disziplinen (und mehr) miteinander kombinieren und sie als eine Einheit betrachten. Deswegen sehen wir wir uns auch als ein einziges großes Team, bei dem zwar jedes Mitglied seine eigenen Schwerpunkte verfolgt, wir uns aber alle gegenseitig beim Training unterstützen und inspirieren. Aus diesem Grund überschneiden sich auch die verschiedenen Trainingseinheiten.

Hoffentlich hast du jetzt eine erste Vorstellung von dem, was wir so machen. Natürlich ist der beste Eindruck immer der eigene, also schau einfach mal vorbei und probier es selbst aus!